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Albuquerque
Immer mehr winzige Plastikteilchen im menschlichen Körper
In menschlichem Gewebe findet sich immer mehr Mikroplastik – besonders in einem ganz bestimmten Organ. Eine neue Studie zeigt den Anstieg, doch die gesundheitlichen Folgen sind noch unklar.
Deckel bei Getränken       -  Am häufigsten fand das Forschungsteam in den Gewebeproben Partikel aus Polyethylen, das für Folien und Flaschen verwendet wird. (Symbolbild)
Foto: Robert Michael/dpa | Am häufigsten fand das Forschungsteam in den Gewebeproben Partikel aus Polyethylen, das für Folien und Flaschen verwendet wird. (Symbolbild)
Redaktion
 |  aktualisiert: 11.02.2025 02:37 Uhr

Winzige Kunststoffteilchen sammeln sich zunehmend stärker in Geweben des menschlichen Körpers an. Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat in Leber und Gehirn verstorbener Menschen, die 2024 untersucht wurden, deutlich mehr Nano- und Mikroplastik gefunden als in Proben von 2016. Besonders hoch war die Belastung im Gehirn – bis zu 30-mal höher als in Leber oder Niere, berichtet die Gruppe um Matthew Campen von der University of New Mexico im Fachjournal „Nature Medicine”.

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