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Berlin
Amt: Deutschland hielt 2024 erstmals alle Luftgrenzwerte ein
Das vergangene Jahr war nach einer vorläufigen Auswertung des Umweltbundesamts ein gutes Jahr für die Luft in Deutschland. Alles prima also? Nein. Die jetzigen Grenzwerte seien veraltet, heißt es.
Verkehr und Abgase sind eine Belastung für die Luftqualität.       -  Selbst der Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid wurde nach vorläufigen Daten eingehalten. (Archivbild)
Foto: Matthias Balk/dpa | Selbst der Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid wurde nach vorläufigen Daten eingehalten. (Archivbild)
Redaktion
 |  aktualisiert: 02.03.2025 02:45 Uhr

Deutschland hat 2024 erstmals alle europäischen Grenzwerte zur Luftqualität einhalten können. Das zeigt eine vorläufige Datenauswertung von rund 600 Messstationen, die das Umweltbundesamt am Donnerstag veröffentlicht hat. Die positive Bilanz betreffe vor allem den durchschnittlichen Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Den haben laut UBA den vorläufigen Daten zufolge alle Stationen zum ersten Mal seit der verbindlichen Grenze im Jahr 2010 eingehalten. Die Grenzwerte für Feinstaub seien bereits das siebte Jahr in Folge im erlaubten Rahmen geblieben. 

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