zurück
Brüssel
Eine Klatsche für Facebook und Co.
Der Gutachter des höchsten EU-Gerichtes fordert mehr Aufmerksamkeit der Datenschützer gegenüber den US-Konzernen.
Der EU-Generalanwalt schürt erhebliche Zweifel an der Basis für den Datentransfer zwischen Europa und den USA - so wie ihn etwa Facebook betreibt.
Foto: Alastair Pike, afp | Der EU-Generalanwalt schürt erhebliche Zweifel an der Basis für den Datentransfer zwischen Europa und den USA - so wie ihn etwa Facebook betreibt.
Detlef Drewes
Detlef Drewes
 |  aktualisiert: 16.01.2020 02:11 Uhr

Max Schrems ist 32 Jahre alt. Der Österreicher arbeitet als Jurist und dürfte wohl bald endgültig zur meistgehassten Person von Google, Amazon und Facebook werden – allerdings auch der US-Bundespolizei FBI und des Geheimdienstes NSA. Denn am Donnerstag stellte der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg mit seinem Gutachten die Weichen für einen zweiten Sieg des gebürtigen Salzburgers über die amerikanischen Datensammler. Die Entscheidung des luxemburgischen Juristen Henrik Saugmandsgaard Øe bedeutet nach Auffassung des FDP-Europaabgeordneten Moritz Körner nichts weniger als den Anfang vom Ende der derzeit gültigen Datenschutzbestimmungen im Geschäftsverkehr zwischen den US-Konzernen und den europäischen Bürgern.

Immer informiert sein und
14 TAGE GRATIS testen
  • Alle Artikel in der App lesen
  • Bilderserien aus Mainfranken
  • Nur 9,99€/Monat nach der Testphase
  • Jederzeit monatlich kündbar