Sie fliegen in die USA – Ihre Daten sind schon da. Name, Adresse, Telefonnummer, Kreditkarte, Flugroute, E-Mail-Anschrift – insgesamt 19 Datensätze jedes Passagiers müssen die Fluglinien künftig an die amerikanischen Terrorfahnder übermitteln. Diese Regelung hat das Europäische Parlament in Straßburg am Donnerstag abgesegnet. Während Gegner wie der liberale Europa-Abgeordnete und Vizepräsident der europäischen Volksvertretung, Alexander Alvaro (FDP), von einer „nahezu uneingeschränkten Speicherung und Weitergabe hochsensibler Daten“ sprach, bezeichnete EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström das neue Abkommen „als deutlichen Fortschritt gegenüber den bisherigen Regelungen“. Der CSU-Innenpolitiker und Europa-Parlamentarier Manfred Weber lobte die „Rechtssicherheit“, die nun gegeben sei.
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