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Berlin
Streit um Subventionen
Der Airbus-Konzern hat immer wieder Geld von Staat bekommen. Durch das Scheitern des A380 flammt eine alte Diskussion wieder auf.
Teile für den Airbus A380 am Fertigungsstandort Blagnac bei Toulouse in Frankreich. 
Foto: REMY GABALDA, afp | Teile für den Airbus A380 am Fertigungsstandort Blagnac bei Toulouse in Frankreich. 
Stefan Lange (51) ist neuer Leiter des Hauptstadtbüros unserer Zeitung. Zuvor arbeitete er als Teamleiter Politik im Berliner Büro von Dow Jones Newswires und dem Wall Street Journal. Lange ist seit 2001 in Berlin und hat dort unter anderem bei verschiedenen Nachrichtenagenturen gearbeitet. Davor war der gebürtige Friese zwölf Jahre lang als Volontär und Redakteur bei einer Tageszeitung in Jever beschäftigt.
Stefan Lange
 |  aktualisiert: 23.02.2019 02:39 Uhr

Um es gleich vorwegzunehmen: Wer über sämtliche Darlehen und Zahlungen Bescheid wissen will, die jemals von der Bundesregierung an Airbus geflossen sind, muss sich illegaler Praktiken bedienen. Denn viele der Gelder sind Geheimsache. „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ prangt beispielsweise auf den Aktendeckeln von Subventionsberichten und Kreditverträgen. Die Zahlen sind nur einem ausgewählten Kreis zugänglich, unter anderem dem Haushaltsausschuss des Bundestages. Der Steuerzahler muss darauf vertrauen, dass die Kontrolle dort funktioniert.

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