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WÜRZBURG
Eine Impfung gegen Krebs
Gebärmutterhalskrebs: Eine dauerhafte Infektion mit Humanen Papillomviren kann Krebs auslösen. Die HPV-Impfung schützt davor, in Deutschland nutzen sie jedoch nur wenige. Der Würzburger Impfexperte Tino F. Schwarz wundert sich.
Kleiner Pieks mit großer Wirkung       -  Gegen Gebärmutterhalskrebs sollten sich Frauen auch nach einer Infektion impfen lassen. (Foto: Ralf Hirschberger)
| Gegen Gebärmutterhalskrebs sollten sich Frauen auch nach einer Infektion impfen lassen. (Foto: Ralf Hirschberger)
Redaktion
 |  aktualisiert: 11.12.2019 15:52 Uhr

Jeder vierte Mensch in Deutschland stirbt an Krebs. Im Jahr 2010 führten die Folgen der Erkrankung bei 218 889 Menschen zum Tod. Diese Zahlen gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden erst vor wenigen Tagen bekannt. Damit ist Krebs nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen unverändert die zweithäufigste Todesursache. Viele Menschen hoffen deshalb auf Durchbrüche in der medizinischen Forschung, letztlich insgeheim auf ein Wundermittel, das der Diagnose Krebs künftig den Schrecken nimmt. Gegen eine Krebsart existiert bereits ein wirksamer Schutz – durch eine Impfung. Aber die wenigsten nutzen die Möglichkeit der Vorbeugung vor Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Er gehört neben Brustkrebs zur zweithäufigsten Todesursache bei Frauen.

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