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Kapstadt
Putsch in Niger: Der letzte Joker im Anti-Terrorkampf fällt
Der Westen hatte alle Karten auf Niger gesetzt. Nun hat das Militär die Regierung gestürzt. Der Putsch könnte auch die 100 Bundeswehr-Soldaten im Land gefährden.
KINA - Soldaten des Landes Niger stürzen den Präsidenten.jpeg       -  Eine Delegation von Militäroffizieren erscheint am Mittwochabend im nigrischen Staatsfernsehen, um eine Reihe von Kommuniqués zu verlesen, in denen sie ihren Staatsstreich ankündigen.
Foto: Uncredited, ORTN/dpa | Eine Delegation von Militäroffizieren erscheint am Mittwochabend im nigrischen Staatsfernsehen, um eine Reihe von Kommuniqués zu verlesen, in denen sie ihren Staatsstreich ankündigen.
Redaktion
 |  aktualisiert: 11.03.2024 11:01 Uhr

Die Reaktionen aus Russland zum Putsch in Niger kamen schnell. Der ehemalige Kreml-Berater Sergei Markov bezeichnete ihn auf Telegram als „pro-russisch“, schließlich sei der entmachtete Präsident Mohamed Bazoum„pro-französisch“ gewesen. Er gehe davon aus, dass nun die Wagner-Gruppe in das Land kommen werde. Das ist Propaganda. Der Kreml-Einfluss im Niger ist gering, Russland hat dort nicht einmal eine Botschaft. 

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