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Brüssel
1200 vertriebene Palästinenser: EU-Sanktionen gegen Israel geplant
Die EU-Außenminister wollen Sanktionen gegen radikale israelische Siedler durchsetzen. So soll Premier Benjamin Netanjahu unter Druck gesetzt werden.
Konflikt in Nahost.jpeg       -  Ein bewaffneter israelischer Siedler steht nahe der palästinensischen Stadt Nablus im nördlichen Westjordanland.
Foto: Ilia Yefimovich, dpa | Ein bewaffneter israelischer Siedler steht nahe der palästinensischen Stadt Nablus im nördlichen Westjordanland.
Redaktion
 |  aktualisiert: 23.03.2024 02:47 Uhr

Während die Welt seit Monaten auf den Krieg im Gaza-Streifen blickt, spitzt sich die Lage etwas weiter nördlich gefährlich zu. Zahlen der Vereinten Nationen unterfüttern die Berichte aus dem Westjordanland mit alarmierenden Zahlen. So habe es laut UN seit dem Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel mehr als 600 Angriffe von jüdischen Siedlern auf Palästinenser gegeben, mehr als 1200 Palästinenser wurden als direkte Folge der Siedlergewalt vertrieben. Seit dem 7. Oktober dokumentierte das UN-Menschenrechtsbüro neun Palästinenser, die von Siedlern mit Schusswaffen getötet wurden. Während Großbritannien und die USA bereits vor Wochen Sanktionen gegen radikale Israelis verhängt haben, zieht die EU nun nach. 

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