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Berlin
Das Bürgergeld steigt zu stark
Arbeit zu finden ist wegen der Alterung der Gesellschaft so leicht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Dennoch belohnt die Regierung die Passivität.
Geld.jpeg       -  Der Bürgergeld-Regelsatz von 563 Euro im Monat soll künftig komplett wegfallen, wenn jemand eine zumutbare Arbeit nicht annimmt.
Foto: Monika Skolimowska, dpa-Zentralbild/dpa | Der Bürgergeld-Regelsatz von 563 Euro im Monat soll künftig komplett wegfallen, wenn jemand eine zumutbare Arbeit nicht annimmt.
Redaktion
 |  aktualisiert: 11.03.2024 09:33 Uhr

Wer in Deutschland partout nicht arbeiten gehen will, muss das nicht tun. Er wird von der Solidargemeinschaft über Wasser gehalten. Und das im Zweifel über Jahrzehnte. Mit dem Jahreswechsel ist die Grundsicherung – also Bürgergeld oder davor Hartz-IV – um über zehn Prozent gestiegen: von 502 auf 563 Euro monatlich. Die Solidargemeinschaft finanziert außerdem Krankenversicherung und Wohnung. Je nach Wohnort kommen damit unter den Strich zwischen 1200 und 1500 Euro zusammen, die ein Bedürftiger jeden Monat erhält. 

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