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Berlin, München
Landessportverbände boykottieren Bewegungsgipfel
Die Bundesregierung will mit Ländern, Kommunen und Vereinen den Breitensport ausbauen. Doch es gibt massive Kritik am Konzept. Scheitert das ganze Reformpaket?
Kindergeburtstag in Trampolinhalle.jpeg       -  'Der Bewegungsmangel wird immer noch schlimmer', sagt der renommierte Sportwissenschaftler Ingo Froböse, vor allem bei Kindern und Jugendlichen.
Foto: Christoph Soeder, dpa | "Der Bewegungsmangel wird immer noch schlimmer", sagt der renommierte Sportwissenschaftler Ingo Froböse, vor allem bei Kindern und Jugendlichen.
Redaktion
 |  aktualisiert: 16.03.2024 02:44 Uhr

Die 16 Landessportverbände in Deutschland mit ihren rund 87.000 Vereinen gehen auf Konfrontation zur Bundesregierung. Den für diesen Dienstag in Berlin angesetzten "Bewegungsgipfel", bei dem ein umfangreicher Entwicklungsplan zur Förderung des Breitensports verabschiedet werden soll, wollen die Verbände geschlossen boykottieren. Das bekräftigte Jörg Ammon, Präsident des Bayerischen Landessportverbands und Sprecher aller Landessportbünde, gegenüber unserer Redaktion. Seit dem ersten Treffen vor über einem Jahr habe man viel Zeit und Arbeit darauf verwendet, den deutschen Sport vorwärts zu bringen. Vonseiten des Bundes sei nun aber "Knall auf Fall" keinerlei Verbindlichkeit geschaffen worden.

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