Rio de Janeiro
Ein unwählbarer Bolsonaro kann noch gefährlich werden
Brasiliens ehemaliger Präsident darf 2026 und 2030 nicht mehr zur Wahl antreten. Wie sich dieses Urteil des Obersten Wahlgerichts auswirken kann.

Das Oberste Wahlgericht (TSE) in Brasilien hat entschieden: Mit einer Mehrheit von 5:2-Stimmen urteilten die Richterinnen und Richter, dass Brasiliens ehemaliger rechtspopulistischer Präsident Jair Bolsonaro acht Jahre lang unwählbar bleibt. Das bedeutet: Bolsonaro, der das größte lateinamerikanische Land von 2019 bis 2022 regierte, wird bei den Präsidentschaftswahlen 2026 oder 2030 nicht mehr antreten dürfen. Auch alle anderen politischen Ämter sind für ihn tabu.
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