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Kairo/Algier/Istanbul
Weckrufe im Ramadan: Das Trommeln wird weniger
Damit Muslime im Fastenmonat ihr sehr frühes Frühstück nicht verpassen, holen Trommler sie seit Jahrhunderten aus dem Schlaf. Handys und Ramadan-Apps lassen die Tradition langsam verschwinden.
Ramadan in Ägypten       -  In Ägypten sollen die Mesaharati einer Theorie nach ihren Ursprung haben. (Archivbild)
Foto: Amr Nabil/AP/dpa | In Ägypten sollen die Mesaharati einer Theorie nach ihren Ursprung haben. (Archivbild)
Redaktion
 |  aktualisiert: 08.03.2025 02:39 Uhr

Trommelschläge schallen durch dunkle Straßen, der Weckruf bis ins Schlafzimmer. Im Fastenmonat Ramadan würde so mancher Muslim die letzte Mahlzeit vor Sonnenaufgang wohl gnadenlos verschlafen - gäbe es nicht die Wecktrommler. Seit Jahrhunderten ziehen sie in Städten und ländlichen Regionen der muslimischen Welt gegen 3 Uhr früh um die Häuser, um Fastende zum Essen vor Sonnenaufgang (suhur) zu wecken - bevor diese dann rund zwölf Stunden lang unter anderem auf Essen und Wasser verzichten.

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