Kairo/Algier/Istanbul
Weckrufe im Ramadan: Das Trommeln wird weniger
Damit Muslime im Fastenmonat ihr sehr frühes Frühstück nicht verpassen, holen Trommler sie seit Jahrhunderten aus dem Schlaf. Handys und Ramadan-Apps lassen die Tradition langsam verschwinden.

Trommelschläge schallen durch dunkle Straßen, der Weckruf bis ins Schlafzimmer. Im Fastenmonat Ramadan würde so mancher Muslim die letzte Mahlzeit vor Sonnenaufgang wohl gnadenlos verschlafen - gäbe es nicht die Wecktrommler. Seit Jahrhunderten ziehen sie in Städten und ländlichen Regionen der muslimischen Welt gegen 3 Uhr früh um die Häuser, um Fastende zum Essen vor Sonnenaufgang (suhur) zu wecken - bevor diese dann rund zwölf Stunden lang unter anderem auf Essen und Wasser verzichten.
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