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Berlin
Warum die Zeit gefühlt rast – und wie man sie etwas aufhält
Schon wieder Weihnachten, Silvester, neues Jahr? Viele Menschen schauen zum Jahresende ungläubig auf den Kalender. Dass die Monate gefühlt nur so verfliegen, hat einen Grund, sagt ein Zeit-Forscher.
Zeit       -  Wie schnell in unserer Wahrnehmung vergeht, hängt auch mit unseren Emotionen zusammen. (Symbolbild)
Foto: Maximilian von Klenze/dpa | Wie schnell in unserer Wahrnehmung vergeht, hängt auch mit unseren Emotionen zusammen. (Symbolbild)
Redaktion
 |  aktualisiert: 03.01.2025 02:36 Uhr

Eine Frage wird Marc Wittmann wieder und wieder gestellt: Warum vergeht die Zeit gefühlt immer schneller? Das scheine eine universelle Erfahrung zu sein, erzählt der Medizinpsychologe und kognitive Neurowissenschaftler, der seit mehr als 30 Jahren die menschliche Wahrnehmung der Zeit erforscht. Schon Thomas Mann habe das Phänomen vor einem Jahrhundert in „Der Zauberberg” beschrieben. Besonders präsent wird das vielen Menschen rund um Weihnachten und Silvester: Moment mal, kann denn schon wieder ein Jahr vorbei sein? War nicht eben noch Neujahr, Sommer, wenigstens Herbst?

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