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Paris
Nach Avignon-Prozess: Ermittlungen gegen Kontakt-Plattform
Über eine Web-Plattform kam Dominique Pelicot mit den späteren Vergewaltigern seiner Frau Gisèle in Kontakt. Auch zahlreiche weitere Straftäter sollen die Seite genutzt haben.
Gisèle Pelicot       -  Das Gericht in Avignon hatte den ehemaligen Ehemann von Gisèle Pelicot kurz vor Weihnachten wegen schwerer Vergewaltigung verurteilt. (Archivbild)
Foto: Clement Mahoudeau/AFP/dpa | Das Gericht in Avignon hatte den ehemaligen Ehemann von Gisèle Pelicot kurz vor Weihnachten wegen schwerer Vergewaltigung verurteilt. (Archivbild)
Redaktion
 |  aktualisiert: 12.01.2025 02:31 Uhr

Frankreichs Justiz hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Betreiber der Online-Plattform eingeleitet, die im Missbrauchsprozess von Avignon eine zentrale Rolle gespielt hat. Der Prozess drehte sich um Dominique Pelicot, der seine damalige Frau Gisèle über knapp zehn Jahre immer wieder mit Medikamenten betäubt, missbraucht und Fremden zur Vergewaltigung angeboten hat. Kontakt zu diesen Männern hatte er über die Webseite „Coco” aufgenommen. 

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