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Göttingen
Der Mond ist ein bisschen älter als gedacht
Ein irdisches Phänomen heizte dem Mond einst ordentlich ein. Das führte zu falschen Altersschätzungen für unseren staubigen Begleiter.
Mondaufgang über Griechenland       -  Die Gezeitenwirkung der Erde hat den Mond einst noch einmal kräftig aufgeheizt. (Archivbild)
Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa | Die Gezeitenwirkung der Erde hat den Mond einst noch einmal kräftig aufgeheizt. (Archivbild)
Redaktion
 |  aktualisiert: 21.12.2024 02:36 Uhr

Der Mond ist Analysen zufolge zwischen 80 und 180 Millionen Jahre älter als bislang angenommen. Wie ein Forscher-Trio aus den USA, Frankreich und Deutschland berichtet, hat die Gezeitenwirkung der Erde den Erdtrabanten vor 4,35 Milliarden Jahren noch einmal kräftig aufgeheizt. Dadurch sind große Mengen an Magma aus dem Inneren an die Oberfläche gedrungen. Das Alter der meisten Gesteinsproben von der Mondoberfläche spiegele die Erkaltung dieses Magmas und nicht die Entstehung des Mondes wider, so die Wissenschaftler im Fachblatt „Nature”.

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