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Berlin/Sassnitz
Bundesregierung gegen russische Schattenflotte aktiv
Der havarierte Tanker „Eventin” soll noch am Abend die Ostsee verlassen. Das Problem der russischen Schattenflotte, zu der der Tanker gehören soll, bleibt - und beschäftigt nicht nur Deutschland.
Manövrierunfähiger  Öltanker in Sassnitz       -  Die 24 Besatzungsmitglieder des Tankers „Eventin“ werden nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Ostsee versorgt.
Foto: Stefan Sauer/dpa | Die 24 Besatzungsmitglieder des Tankers „Eventin“ werden nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Ostsee versorgt.
Redaktion
 |  aktualisiert: 16.01.2025 02:38 Uhr

Im Zusammenhang mit dem havarierten Tanker „Eventin” in der Ostsee hat das Auswärtige Amt betont, dass Deutschland aktiv gegen die von Russland eingesetzte Schattenflotte zur Umgehung von Öl-Export-Sanktionen vorgehe. Die Bundesregierung sei hier in Brüssel „sehr aktiv”, um die rechtlichen Mittel, „sprich Sanktionen”, gegen solche Aktivitäten voranzutreiben, erklärte ein Sprecher in Berlin. Die Problematik sei seit einigen Monaten bekannt. Mittlerweile seien 79 Schiffe, die Russland einsetze, um Öl unter Umgehung von Sanktionen zu exportieren, von der EU sanktioniert worden, hieß es weiter. Die russische Schattenflotte dürfte nach dpa-Informationen aber deutlich mehr Schiffe umfassen - von mehreren hundert Tankern ist in informierten Kreisen die Rede.

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