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Berlin
Trend zu mehr Einbürgerungen - Klagen über Rassismus
Die Bundesregierung hat die Wartezeiten für die Einbürgerung verkürzt. Geduldete erhielten neue Perspektiven. Doch die öffentliche Debatte verunsichert viele Zuwanderer - aktuell die Syrer.
Integrationsbeauftragte Reem Alabali-Radovan       -  Staatsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) findet die aktuelle Debatte um Rückführungen nach Syrien unmöglich.
Foto: Soeren Stache/dpa | Staatsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) findet die aktuelle Debatte um Rückführungen nach Syrien unmöglich.
Redaktion
 |  aktualisiert: 14.12.2024 02:33 Uhr

Rassismus und aufgeheizte öffentliche Debatten über Migration behindern aus Sicht der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD), das Ankommen von Zugewanderten in Deutschland und die Gewinnung ausländischer Arbeitskräfte. Einen Tag nach dem Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad über Rückführungen nach Syrien zu diskutieren, sei „absolut unangebracht”, sagte die Staatsministerin bei der Vorstellung eines Integrationsberichts, den das Kabinett beschlossen hat. „Das schmerzt sehr viele syrische Mitbürger.” Dem Bericht zufolge berichtet jeder fünfte Eingewanderte und jeder Vierte unter ihren Nachkommen über persönliche Rassismuserfahrungen.

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