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Rom/Brindisi
Meloni kommt mit Albanien-Plan nicht voran
Eigentlich will Rom pro Jahr über bis zu 36.000 Asylanträge außerhalb der EU entscheiden lassen. Aktuelle Bilanz: null. Scheitert nach den britischen Ruanda-Plänen in Europa gerade das nächste Modell?
Schiff der italienischen Marine mit Flüchtlingen in Albanien       -  Italien muss nun doch sieben Mittelmeer-Flüchtlinge aufnehmen. (Foto: Archiv)
Foto: Vlasov Sulaj/AP/dpa | Italien muss nun doch sieben Mittelmeer-Flüchtlinge aufnehmen. (Foto: Archiv)
Redaktion
 |  aktualisiert: 15.11.2024 02:39 Uhr

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni droht bei ihren großen Plänen für Abschiebungen von Mittelmeer-Flüchtlingen außerhalb der EU das Aus. Auf Beschluss eines Gerichts in Rom musste Italien abermals Migranten aus einem eigens gebauten Lager in Albanien aufnehmen. Sieben Männer aus Bangladesch und Ägypten, die bei der Flucht nach Europa gestoppt worden waren, wurden mit einem Schiff der Küstenwache über die Adria in die Hafenstadt Brindisi gebracht. Zuvor hatte die Justiz entschieden, dass eine Internierung der Migranten außerhalb Italiens nicht rechtens sei. 

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