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Baku
Party der Öl-Industrie? 1.700 Lobbyisten auf Klimagipfel
Auf dem Klimagipfel 2023 versprach die Welt sich die Abkehr von Kohle, Öl und Gas. Ein Jahr später sind die Lobbyisten dieser Branchen trotzdem wieder dabei - anders als viele Regierungschefs.
Weltklimakonferenz COP29 in Baku       -  Lobbyisten als böse Schlange: Aktion von Klimaaktivisten auf der COP29.
Foto: Joshua A. Bickel/AP/dpa | Lobbyisten als böse Schlange: Aktion von Klimaaktivisten auf der COP29.
Redaktion
 |  aktualisiert: 18.11.2024 02:33 Uhr

Scharen von Lobbyisten für Öl, Gas und Kohle sorgen auf der Weltklimakonferenz für Empörung. Für den Gipfel in Aserbaidschan sind nach einer Datenanalyse mindestens 1.773 solcher Interessenvertreter ganz offiziell akkreditiert, wie die Koalition „Kick Big Polluters Out” in Baku auf Basis frei zugänglicher UN-Daten auszählte. Getragen wird das Bündnis unter anderem von Transparency International, Greenpeace und Global Witness. Luisa Neubauer von Fridays for Future äußerte sich empört: „Das ist ein Desaster!”

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