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Neutral und unvoreingenommen vorgehen
Zu den Artikeln „Invasion der Schwammspinner“ (28.6.) und „Eine Petition gegen Mücken“ (29.6.):
Redaktion
 |  aktualisiert: 19.07.2019 02:11 Uhr

Es ist schon interessant, wie schnell sich die Zeiten ändern. Noch vor kurzem wurde der Insektenschwund überdramatisiert und fand seinen Höhepunkt in einem Volksbegehren („Rettet die Bienen“). Dass als Grundlage lückenhafte Daten von Hobby-Forschern (Krefeld-Studie) dienten, spielt in Zeiten von „Fake-News“ ja keine Rolle mehr. Meinungshoheit wird heute mit Emotionen und Stimmungen und nicht aufgrund rationaler Daten erlangt. Da fällt es natürlich auch leichter, einseitig Schuldige zu finden (Land- und Forstwirtschaft). In diesem Zusammenhang ist es natürlich schade, dass die Schwammspinner und Stechmücken nicht über die nötige Schwarm-Intelligenz verfügen, um nur diesen Leuten auf den Leib zu rücken, die sie vor dem Aussterben retten wollten. Es ist sicher nötig, die Population aller Arten und deren Entwicklung wissenschaftlich zu überwachen. Dabei sollte man aber neutral und unvoreingenommen vorgehen.

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