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Beim besten Willen nicht nachvollziehbar
Zum Standpunkt „Der Fluch solider Finanzen“ (18.10.):
Redaktion
 |  aktualisiert: 10.11.2017 03:14 Uhr

Ihr Mitarbeiter Henry Stern formuliert in seinem Standpunkt: „Eine solide Finanzpolitik gehört seit Jahren zum politischen Markenkern der CSU: keine Neuverschuldung, Tilgung der Altschulden…“ Wie lange muss man sich in München im Dunstkreis der CSU aufhalten, um so etwas mit einem guten Gefühl schreiben zu können? 2008/2009 musste der Freistaat (also wir Steuerzahler) die Bayerische Landesbank mit Krediten über zehn Milliarden Euro retten. Trotz historischer niedriger Zinssätze kosten heute – neun Jahre später – die immer noch fälligen Zinsen 280 Millionen Euro im Jahr, und 7,5 Milliarden Schulden sind noch nicht getilgt. Es hat keinen Sinn, sich auszumalen, was man damit alles machen könnte. In Anbetracht dieses Desasters von einer soliden Finanzpolitik zu sprechen, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Prof. Eberhard Grötsch, 97080 Würzburg

 
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