Berlin
Kommentar: Der Fleischkonsum sollte nicht mit Steuern und Verboten gesenkt werden
Es gibt gute Gründe, den Fleischkonsum zu reduzieren. Doch die Politik sollte sich vor dem Versuch hüten, das durch höhere Steuern oder Verbote erreichen zu wollen.

Fleischkonsum war einmal eine soziale Frage. Jahrhundertelang reservierten Adel, Klerus und die reichen Oberschichten das Filet für sich und speisten das Volk mit Brot und Kartoffeln ab. Als es nach den Entbehrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit wieder aufwärts ging, konnten sich immer mehr Menschen den Sonntagsbraten leisten. Hoher Fleischkonsum wurde zunächst zum Statussymbol, doch bald schon galt das Schnitzel als Grundnahrungsmittel. Für das der reduzierte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent fällig wurde.
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