
Man kann das bedauern, weil dieses Bild einen Blick auf die Gedankenwelt des 39-jährigen Künstlers wirft – und gleichzeitig einen Blick auf den Menschen Jesus eröffnet, der, nach christlichem Verständnis, nicht nur Gott, sondern eben auch Mensch war. Mit allen Attributen eines Mannes. Die Auferstehung ist, laut christlichem Glaubensbekenntnis, eine „Auferstehung des Fleisches“ – auch das wollte Michal Triegel in der Sprache der Kunst ausdrücken. Mit allen körperlichen Attributen. Man kann das Fehlen der „Auferstehung“ auch deshalb bedauern, weil das großformatige Bild Teil eines Triptychons ist und ein Triptychon nur in der Zusammenstellung aller seiner drei Teile wirkt. In der Ausstellung werden nur die „Kreuzigung“ und die Grablegung gezeigt – einzeln.
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