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SCHWEINFURT
Kunsthalle: Abstraktion und Figuration
„Wegmarken“: Die Städtische Sammlung in der Kunsthalle Schweinfurt wurde fünf Jahre nach der Eröffnung neu gehängt. Schwerpunkt ist die Kunst nach 1945, aber die Kuratoren blicken auch zurück.
Ein Publikumsliebling: Der Nachbau des Ateliers von Victor Kraus. Auf einem Bildschirm ist der Künstler beim Malen zu sehen.
Foto: Anand Anders | Ein Publikumsliebling: Der Nachbau des Ateliers von Victor Kraus. Auf einem Bildschirm ist der Künstler beim Malen zu sehen.
Katharina Winterhalter
Katharina Winterhalter
 |  aktualisiert: 25.11.2014 16:58 Uhr

Der Zweite Weltkrieg hatte auch auf die Kunst dramatische Auswirkungen, das ist unbestritten. Trotzdem war das Jahr 1945 kein absoluter Nullpunkt, nach dem alles ganz anders verlief als vor der Katastrophe. Die Abstraktion, die Suche nach einer neuen Malerei, hatte sich schon viel früher nicht nur angedeutet, sondern wurde auch praktiziert. Das lässt sich gut in der Kunsthalle Schweinfurt nachvollziehen – vor allem seit der Neuhängung der Städtischen Sammlung vor einigen Monaten. Die „Wegmarken“ im Erdgeschoss, wie die neue Präsentation überschrieben ist, knüpfen direkt an die Sammlung Joseph Hierling an, die im Untergeschoss lange nicht anerkannte Maler „zwischen den Weltkriegen“ zeigt.

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