
Für die einen ist „Die Schöne und das Biest“ die romantischste aller Märchenvorlagen, weil hier ein zum Ungetüm verzauberter Prinz durch die Liebe einer Frau von seinem Fluch erlöst wird. Für die anderen ist die Liebesgeschichte zwischen dem Entführer und seiner Gefangenen ein klarer Fall von patriarchaler Gehirnwäsche. In der Zeichentrick-Version von 1991 nahmen die Disney Studios sowohl die romantischen Sehnsüchte als auch die feministische Kritik an dem französischen Volksmärchen auf, indem die Heldin Belle nicht als zarte Unschuld vom Lande, sondern als patente junge Frau angelegt wurde, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt. Diesen Weg geht die Real-Verfilmung weiter, die das Studio unter der Regie von Bill Condon ganz eng an den eigenen Trickfilm-Klassiker entworfen hat.
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