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WÜRZBURG
Auf Goethes Spuren in die Sackgasse
Unzählige Skizzen und Entwürfe. Über vier Jahre Arbeit. Lohn der Mühe: ein Bild, groß wie eine Hauswand. Von Kritikern beklatscht, vom Publikum geliebt. Und doch ein Symbol des Scheiterns. Denn Martin von Wagner legt nach seiner Vollendung den Pinsel aus der Hand.
Höhepunkt und Endpunkt einer Maler-Karriere: Nach der Vollendung des Monumental-Gemäldes „Der Rat der Griechen vor Troja“ legte der Würzburger Martin von Wagner den Pinsel aus der Hand. Das Bild steht im Zentrum einer Ausstellung in der Würzburger Residenz.
Foto: FOTOs Gerald GeorgI/MvW-Museum, Mainfränkisches Museum | Höhepunkt und Endpunkt einer Maler-Karriere: Nach der Vollendung des Monumental-Gemäldes „Der Rat der Griechen vor Troja“ legte der Würzburger Martin von Wagner den Pinsel aus der Hand.
Redaktion
 |  aktualisiert: 07.09.2017 17:53 Uhr

Gerade mal 30 Jahre alt ist der Würzburger, als er 1807 in Rom das Ölgemälde „Der Rat der Griechen vor Troja“ ausstellt. Das monumentale, drei mal 4,40 Meter große Bild zeigt Helden, die resigniert dem greisen Nestor lauschen. Die Ausstellungsbesucher sind begeistert. Journale drucken Reproduktionen. Auch der bayerische Kronprinz Ludwig I. ist von der klassischen Szene angetan.

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