zurück
Literatur
Paul Auster – der meisterhafte Satzmacher
Der amerikanische Schriftsteller hat einen kleinen Roman über einen einsamen Witwer verfasst, der vor allem als große Liebeserklärung zu lesen ist.
Paul Auster.jpeg       -  'Schreiben ist für mich kein Akt des freien Willens, es ist eine Frage des Überlebens': Paul Auster (Archivbild).
Foto: Aleksi Tuomola/Lehtikuva, dpa | "Schreiben ist für mich kein Akt des freien Willens, es ist eine Frage des Überlebens": Paul Auster (Archivbild).
Redaktion
 |  aktualisiert: 11.03.2024 09:57 Uhr

Ein Siebzehnjähriger wird verurteilt, das Strafmaß lautet: lebenslänglich Sätze machen. Seine Zelle im zweiten Stock der Haftanstalt Nr. 7 ist nicht abgeschlossen, dennoch bleibt er Tag für Tag. Irgendwann sind fünfzig Jahre vergangen, aber der Verurteilte hat vor, seine Strafe weiter abzuarbeiten, "solange ich einen Stift in der Hand halten und den Satz vor mir noch sehen kann". Wer ist der Häftling? Paul Auster? Professor Sy T. Baumgartner? 

Immer informiert sein und
14 TAGE GRATIS testen
  • Alle Artikel in der App lesen
  • Bilderserien aus Mainfranken
  • Nur 9,99€/Monat nach der Testphase
  • Jederzeit monatlich kündbar