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Glosse
Als die Schlummertaste erfunden wurde: Was hat man sich damals nur gedacht?
Eine beliebte Erfindung, wenn der Wecker klingelt: Vor 110 Jahren hat der Schweizer Robert Türck das Patent für die Schlummertaste angemeldet.
«Noch etwas dösen...» - Die Schlummertaste und ihre Folgen       -  Das mehrmalige Wegdrücken des Weckeralarms gehört für einige Menschen zur festen Morgenroutine.
Foto: Christin Klose, dpa | Das mehrmalige Wegdrücken des Weckeralarms gehört für einige Menschen zur festen Morgenroutine.
Redaktion
 |  aktualisiert: 11.03.2024 12:20 Uhr

Wie bitte? Viel zu früh, lieber Wecker. Es gibt noch ein paar Extra-Minuten. Ach, und weil die ersten so guttaten, gleich noch ein paar dazu. Wach kann sich dieser Zustand auch nach der dritten Extraportion Schlaf nicht nennen. Also: Noch einmal im Halbschlaf die Schlummertaste gedrückt. Und wieder, und wieder. Ist eh schon egal, das Alt-Griechisch-Seminar, das irgendein Teufel dreimal die Woche um 8 Uhr (!) morgens angesetzt hat, läuft längst. Ah, so war das zu Studentenzeiten, als die Bologna-Reform daraus noch keine Fortführung der Schule gemacht hat und endlich genügend Zeit und Raum war, die Schlummertaste auf dem Wecker exzessiv auszuprobieren. Das Ergebnis dieses Selbstversuchs war: Das Schlummertasten-Weckritual lässt sich durchaus auf zwei Stunden ausdehnen. Allerdings war das Müdigkeitsgefühl nach diesen zwei hingestückelten Stunden Zusatzschlaf genauso groß wie zuvor.

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