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Heidelberg/Bochum
Finger weg? Warum wir uns so oft ins Gesicht fassen
Kinder ermahnt man, sich nicht ständig ins Gesicht zu fassen - doch auch wir Erwachsenen tun es. Und zwar öfter, als wir denken. Wozu das gut ist und was es uns auch über andere verrät.
Eine Frau berührt ihr Gesicht       -  Menschen fassen sich etwa 800 Mal am Tag ins Gesicht: Diese Berührungen helfen, Stress zu reduzieren und Emotionen zu regulieren.
Foto: Christin Klose/dpa-tmn | Menschen fassen sich etwa 800 Mal am Tag ins Gesicht: Diese Berührungen helfen, Stress zu reduzieren und Emotionen zu regulieren.
Redaktion
 |  aktualisiert: 11.01.2025 02:33 Uhr

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie oft Sie sich täglich ins Gesicht fassen? Der Psychologe Julian Packheiser von der Ruhr-Universität Bochum forscht unter anderem zu Gesundheitseffekten von Berührungen und berichtet im Magazin „Spektrum Psychologie” (Ausgabe 01/2025), dass Menschen das durchschnittlich 50 Mal pro Stunde tun – das ergibt bis zu 800 Berührungen pro Tag. Manche davon haben einen praktischen Zweck, etwa um die Frisur zu richten oder müde Augen zu reiben. Doch die meisten erfolgen ohne ersichtlichen Grund.

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