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Bavendorf
Die Obstbauern am Bodensee fürchten um ihre Existenz
Die neuen Spritzmittel-Regeln der EU halten sie für einen großen Fehler, gar für ein "Berufsverbot". Was sie so stört – und warum sich ihre Wut vor allem auf die frühere TV-Köchin Sarah Wiener richtet.
Kirschernte am Bodensee.jpeg       -  Obstbauern verweisen gerne auf das Beispiel Kirschen-Produktion: Diese verlagere sich zusehends ins Nicht-EU-Ausland. In Deutschland habe man schlicht nicht ausreichend Pestizide, um die Ernten zu schützen.
Foto: Felix Kästle, dpa (Symbolbild) | Obstbauern verweisen gerne auf das Beispiel Kirschen-Produktion: Diese verlagere sich zusehends ins Nicht-EU-Ausland. In Deutschland habe man schlicht nicht ausreichend Pestizide, um die Ernten zu schützen.
Redaktion
 |  aktualisiert: 11.03.2024 11:31 Uhr

Thomas Heilig und Erich Röhrenbach haben es langsam satt. Die Obstbauern stehen in einer Lagerhalle auf Heiligs Hof im schwäbischen Bavendorf auf einer improvisierten Rednerbühne. Leicht unterhalb von ihnen haben sich auf Bierbänken zwei Dutzend andere Landwirte versammelt. Dazu noch mal so viele Politiker, Experten und Vertreter der Agro-Industrie. Auch die Presse und das Fernsehen hat es an diesem Tag im Mai geschafft, ins größte Obstanbaugebiet Deutschlands an den Bodensee zu kommen. Umweltschützer sind nicht dabei.

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