Nächster Abgang beim Zweitliga-Absteiger FC Würzburger Kickers. Linksverteidiger Peter Kurzweg verlässt die Rothosen und wird ab der kommenden Saison in Liga zwei für den 1.FC Union Berlin spielen. Das haben die Köpenicker am Mittwoch auf ihrer Internet-Homepage bekannt gegeben. Der 1,80 Meter große Kurzweg war 2015 vom TSV 1860 München an den Dallenberg gewechselt und schaffte mit den Kickers den Aufstieg in Liga zwei, wo er 25 Partien für die Würzburger absolvierte (1 Tor, 2 Torvorlagen). Kurzweg erhält in der Bundeshauptstadt einen Vertrag bis 2019. Er ist bereits der siebte Spieler, der die Kickers nach dem Abstieg verlässt.
„In den vergangenen beiden Jahren habe ich viele Erfahrungen gesammelt, die ich jetzt bei einem neuen Verein einbringen möchte. Der 1. FC Union Berlin ist ein besonderer Verein mit einer fantastischen Atmosphäre im Stadion. Ich werde den Konkurrenzkampf annehmen, um gemeinsam mit dem Team erfolgreich zu sein“, wird der 23-jährige Defensivspezialist auf der Internetseite der Eisernen zitiert.
Dort lobt auch der Leiter der Lizenzspielerabteilung der Berliner, Helmut Schulte (der einst übrigens Bernd Hollerbach von der Kickers zum FC St. Pauli und damit in den Profisport holte): „Peter Kurzweg hat seine Fähigkeiten in der 3. Liga und der 2. Bundesliga unter Beweis gestellt. Er ist noch jung, hat viel Potenzial und wird sich in unserer Mannschaft weiterentwickeln.“
Mit David Pisot verlässt eine weitere Säule des Zweitliga-Teams den Klub. Den 29-Jährigen zieht es zurück in seine Geburtsstadt. Pisot wird in der kommenden Saison mit dem Karlsruher SC gegen die Kickers antreten. Der KSC meldete am Mittwochabend Pisot als Neuzugang. Der vielseitig einsetzbare Abwehrmann war 2016 vom VfL Osnabrück an den Dallenberg gewechselt. Nach Informationen dieser Redaktion war er durch den Abstieg ohne Vertrag. Vor Kurzweg und Pisot hatten bereits Rico Benatelli (Dresden), Clemens Schoppenhauer (St. Pauli), Nejmeddin Daghfous (Sandhausen), Jörg Siebenhandl (Graz), Lukas Fröde (Duisburg) und Tobias Schröck (Ingolstadt) die Kickers verlassen.
Trotzdem, schön wars 1 Jahr zweite Liga in Wü. Aber ohne Hollenbach geht's leider wieder zurück in Regionalliga.