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Garmisch-Partenkirchen
Trainingssturz: Tschechische Skifahrerin Nova im Koma
Die WM-Generalprobe in Garmisch-Partenkirchen wird von einem schlimmen Trainingssturz überschattet. Die tschechische Skirennfahrerin Tereza Nova muss am Kopf operiert und ins Koma versetzt werden.
Peking 2022 - Ski Alpin       -  Die tschechische Skirennfahrerin Tereza Nova verletzte sich im Training in Garmisch schwer.
Foto: Michael Kappeler/dpa | Die tschechische Skirennfahrerin Tereza Nova verletzte sich im Training in Garmisch schwer.
dpa
 |  aktualisiert: 07.02.2025 02:34 Uhr

Die tschechische Skirennfahrerin Tereza Nova ist nach ihrem Trainingssturz in Garmisch-Partenkirchen in ein künstliches Koma versetzt worden. Die 26-Jährige hatte eine schwere Kopfverletzung erlitten. Sie sei in der Unfallklinik Murnau operiert worden, um eine Schwellung des Gehirns zu reduzieren, teilte der tschechische Skiverband mit.

Nova war nach dem Unfall im Abfahrts-Training am Freitag per Hubschrauber geborgen worden. Sie werde in einer Klinik in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen detaillierten Untersuchungen unterzogen, hatte der tschechische Verband daraufhin zunächst mitgeteilt.

Auf der Kandahar-Piste finden an diesem Wochenende die letzten Speed-Rennen der Frauen vor der WM im österreichischen Saalbach-Hinterglemm (4. bis 16. Februar) statt. Die Abfahrt am Samstag gewann die Italienerin Federica Brignone. Das Klassiker-Rennen musste aber lange unterbrochen werden, nachdem Nina Ortlieb gestürzt war. 

Die Österreicherin wurde auf der Piste behandelt und mit einem Rettungsschlitten ins Tal sowie dann weiter in ein Krankenhaus in Garmisch gebracht. Eine Untersuchung dort ergab, dass sich die Vizeweltmeisterin einen Unterschenkelbruch zugezogen hatte.

 
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