
Die Fußballer des TSV Aubstadt II scheinen nach ihrem Durchmarsch von der Kreisklasse in die Landesliga Nordwest an ihre Grenzen gestoßen zu sein. Nach zwei Siegen vor der Winterpause, dem letzten am 16. November (2:1 in Mönchröden) schien man trotz mangelnder Konstanz das Zeug fürs Mittelfeld zu haben. Danach folgten bis heute aber nur zwei Punkte aus fünf Spielen. Die drei Partien im März verliefen denkbar unglücklich. Zweimal gab man 2:0-Führungen aus der Hand, in Lichtenfels (0:1) schoss der Gegner ein Mal aufs TSV-Tor – bei einem Elfmeter.
Zwischenbilanz acht Spieltage vor Saison-Ende: Relegationsplatz 14 (27 Punkte), mit engem Kontakt zum hinteren Mittelfeld. Diesen Sonntag (Anpfiff: 15 Uhr) soll das Heimspiel gegen Don Bosco Bamberg (4./47) unbedingt gewonnen werden. Wie geht man in so ein Spiel, TSV-Trainer David Noack? "Egal, wer der Gegner ist und wo er steht: Wir müssen das Spiel gewinnen."
Das wäre aus zweierlei Sicht wichtig: "Erstens vom Kopf her mal wieder ein Erfolgserlebnis, um vielleicht einen Lauf zu bekommen. Der Tabellenplatz erfordert es ohnehin." Ob da Don Bosco der geeignete Gegner sei? "Im Hinspiel war es eine der besten Mannschaften, gegen die ich je als Trainer gespielt habe. Das war fantastischer Fußball. Wir müssen aber die Herausforderung annehmen, mit der Mentalität, welche die Situation erfordert." Fehlen wird ihm der verletzte Luca Atzori (Bänderriss).