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Fußball: Kreisklasse
Vom Konkurrenten: Der Fußball-Kreisklassist TSV Mainbernheim hat einen Nachfolger für Trainer Thomas Bergner gefunden
Der künftige Mainbernheimer Trainer spielt mit seinem aktuellen Team noch gegen den Abstieg. Warum die Wahl auf ihn fiel und was er in Mainbernheim für möglich hält.
Bernd Wenkheimer trainiert aktuell den SV Tückelhausen/Hohestadt in der Fußball-Kreisklasse Würzburg 2. Der Liga bleibt der 57-Jährige treu, wechselt aber innerhalb der Spielklasse den Verein.
Foto: Hans Will | Bernd Wenkheimer trainiert aktuell den SV Tückelhausen/Hohestadt in der Fußball-Kreisklasse Würzburg 2. Der Liga bleibt der 57-Jährige treu, wechselt aber innerhalb der Spielklasse den Verein.
Steffen Forstner
 |  aktualisiert: 04.04.2025 12:03 Uhr

Mit dem SV Tückelhausen/Hohestadt, der in der Fußball-Kreisklasse Würzburg 2 einen der beiden unteren Relegationsplätze belegt, kämpft Bernd Wenkheimer um den Klassenerhalt. Selbst muss er sich aber keine Gedanken darüber machen, in der nächsten Saison eventuell einen A-Klassisten zu trainieren. Denn der 57-jährige Kitzinger übernimmt in der Saison 2025/26 als Trainer mit dem TSV Mainbernheim einen Ligakonkurrenten seiner aktuellen Mannschaft.

Das gaben die Mainbernheimer Verantwortlichen um Sportleiter Oliver Johe in einer Pressemitteilung bekannt. Unterstützt wird Wenkheimer von Co-Trainer Thomas Hess und Torwarttrainer Michael Uhl. Jonas Schmid übernimmt organisatorische Aufgaben rund ums Team.

Angebot aus Mainbernheim kam für Wenkheimer gelegen

Der aktuelle Trainer Thomas Bergner gibt seinen Posten nach der laufenden Saison freiwillig ab und unterstützt künftig die sportliche Leitung der Fußballabteilung. Die Suche nach einem Nachfolger führte die Verantwortlichen zu Wenkheimer, der seit vielen Jahren als Jugendleiter in seinem Heimatverein SSV Kitzingen tätig ist. "Bernd passt durch seine Erfahrung, sein Wesen und seinen Charakter perfekt in unser familiäres Vereinsleben", begründet Johe, warum in den Gesprächen schnell klar geworden sei, künftig zusammenarbeiten zu wollen.

Dadurch seien gute Voraussetzungen für sportlichen Erfolg gegeben. Das sieht auch der künftige Trainer so: "Es ist mit höherklassig erfahrenen Spielern eine gestandene Mannschaft, die auf jeden Fall in der Kreisklasse vorn mitspielen kann", freut sich Wenkheimer über seine neue Aufgabe.

In Tückelhausen sei es dagegen noch offen, wie es nach der aktuellen Saison weitergehe. Einige Spieler hätten bereits signalisiert, dass sie dann kürzertreten wollten, berichtet der Trainer. Gegen personelle Schwierigkeiten ankämpfen zu müssen, wollte Wenkheimer, der schon bei seinen vorherigen Stationen bei der (SG) Erlach/Sulzfeld und beim SC Schwarzach II negative Erfahrungen in puncto Kaderstärke gemacht hatte, umgehen. Das Angebot des TSV Mainbernheim, mit dem er bereits vor einigen Jahren in Kontakt gewesen sei, sei deshalb gelegen gekommen.

Mainbernheim will sich zuerst in der Kreisklasse etablieren

Zumal der 57-Jährige dort ein Team übernimmt, dem sportlich viel zuzutrauen ist. Obwohl der Verein in der Pressemitteilung verlauten lässt, sich in der Kreisklasse etablieren zu wollen: "Man kann es natürlich nicht planen, aber als Trainer versucht man immer, das Optimum herauszuholen. Wenn uns das gelingt, ist auch ein Kreisliga-Aufstieg möglich", sagt Wenkheimer.

Sportleiter Johe äußert sich derweil zurückhaltender: "Wir spielen das zweite Jahr in der Kreisklasse. Da kann man nicht davon sprechen, dass wir bereits etabliert sind." Sollte ein Aufstieg möglich sein, werde man diesen aber auch wahrnehmen. In dieser Saison – der TSV hat als Fünfter bei sechs ausstehenden Spielen sechs Punkte Rückstand auf den oberen Relegationsplatz – sei man bereits "zu weit weg".

 
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