Die Stadt Würzburg setzt auch 2025 auf finanzielle Unterstützung für Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte. Diese Informationen stammen aus einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg. Das städtische Förderprogramm für erneuerbare Energien, Begrünung, Zisternen und Entsiegelung wird erneut geöffnet, mit deutlich aufgestockten Fördertöpfen im Vergleich zum Vorjahr. Ziel ist es, mehr Photovoltaikanlagen auf Dächer zu bringen, Fassaden und Höfe zu begrünen und versiegelte Flächen in Grünräume zu verwandeln. Bürgermeister Martin Heilig betont die Notwendigkeit, die Stadt resilienter zu machen, um das Stadtklima zu verbessern und zur Energiewende beizutragen. Das Förderprogramm richtet sich an alle, die zur klimafreundlichen Umgestaltung der Stadt beitragen wollen. Zuschüsse gibt es für Photovoltaikanlagen auf privaten Gebäuden, mit bis zu 2000 Euro für Solaranlagen auf Dächern, an Fassaden oder in Kombination mit Dachgrün.
Denkmalgeschützte Gebäude können bis zu 2500 Euro erhalten. Balkonmodule, die auch Mietern ermöglichen, eigenen Strom zu erzeugen, werden mit bis zu 200 Euro gefördert. Mieterstrommodelle in Mehrfamilienhäusern können bis zu 6000 Euro erhalten. Begrünungsmaßnahmen, Entsiegelung und Zisternen sind weitere Schwerpunkte. Fassadenbegrünungen werden mit bis zu 10.000 Euro unterstützt, Dachbegrünungen mit 30 Euro pro Quadratmeter, ebenfalls bis zu 10.000 Euro. Entsiegelte Flächen können 75 Euro pro Quadratmeter erhalten. Der Einbau einer Zisterne wird mit bis zu 500 Euro unterstützt, Baumpflanzungen mit bis zu 3000 Euro und Gemeinschaftsgärten mit bis zu 1000 Euro. Die neue Förderperiode beginnt am 1. April 2025. Anträge müssen vor Beginn einer Maßnahme gestellt werden, und die Umsetzung darf erst nach Erhalt des Förderbescheids beginnen. Die Förderung ist freiwillig und nur solange verfügbar, wie Haushaltsmittel bereitstehen.
Weitere Informationen und die detaillierten Förderbedingungen sind auf den städtischen Websites unter www.wuerzburg.de/klimafoerderung zu finden.