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Kleinrinderfeld
"Siebenertag" in Kleinrinderfeld: Die Feldgeschworenen, ein wichtiges, historisches Ehrenamt
Hinter ihrem Erkennungszeichen und den Aalbachtaler Franken liefen die Feldgeschworenen in einem langen Festzug von der Kirche zur Turnhalle in Kleinrinderfeld.
Foto: Matthias Ernst | Hinter ihrem Erkennungszeichen und den Aalbachtaler Franken liefen die Feldgeschworenen in einem langen Festzug von der Kirche zur Turnhalle in Kleinrinderfeld.
Matthias Ernst
 |  aktualisiert: 24.05.2024 02:53 Uhr

Seit 1904 gibt es die "Feldgeschworenenvereinigung Würzburg links des Mains", doch das Feldgeschworenenwesen an sich ist schon wesentlich älter. Man geht davon aus, dass bereits im Frankenreich von Karl dem Großen, Anfang des 8. Jahrhunderts, rechtschaffene und beleumundete Männer sich um die Grenzen eines Grundstücks oder einer Gemarkung kümmerten. Die "Siebener", wie sie auch bezeichnet werden, genossen bereits im Mittelalter ein hohes Ansehen in der Bevölkerung, schließlich waren sie als Richter und Rechtssprecher im ganzen Land anerkannt.

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