
Für das Rote Kreuz in Würzburg ist das Frühjahrsvolksfest der erste mehrtägige "Open-Air"-Dienst des Jahres. 16 Tage lang sind jeweils fünf bis sechs ehrenamtliche Sanitäterinnen und Sanitäter auf dem Festplatz, um bei Verletzungen und Erkrankungen Hilfe zu leisten und bei Notfällen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreisverbands Würzburg des Bayerischen Roten Kreuzes. In vielen Fällen genügt ein Pflaster oder eine Kaltkompresse, aber auch Schwindel, Kreislaufprobleme, Schnitt- und Schürfwunden gehören zum Einsatzspektrum. Erfreulich wenige Patienten mussten in den letzten Jahren wegen übermäßigem Alkoholkonsum behandelt werden. Neu ist in diesem Jahr, dass am Seniorennachmittag am 1. April die Sanitätsstation bereits ab 13 Uhr besetzt ist. Sonst ist sie unter der Woche erst ab 17 Uhr besetzt. Die Sanitätsstation befindet sich in der Nähe des Riesenrades, neben der Festleitung. Die Einsatzkräfte patrouillieren auch über das Gelände. Insgesamt leisten die Ehrenamtlichen fast 800 Dienststunden während des Volksfestes.