Würzburg
Plünderer im Banktresor: Was ein Würzburger Bankangestellter über das Chaos nach dem Angriff vom 16. März 1945 berichtet
Am 16. März 1945 endete für Monate jeder geordnete Bankbetrieb in Würzburg. Dabei hätten viele Ausgebombte den Inhalt ihrer Schließfächer dringend gebraucht.

Angesichts von Tausenden Toten und Hunderttausend Obdachlosen, verursacht durch das Bombardement des 16. März 1945, erscheint die Frage nach dem Inhalt von Bankschließfächern und Tresoren eher nebensächlich. Doch für die Überlebenden war sie wichtig: Wenn schon die Wohnung mit allem Besitz verbrannt war, so hatte womöglich der Inhalt eines Schließfachs oder ein Koffer mit Kleidungsstücken im Keller einer Bank den Brand überstanden. Nur: Wie konnte man im Chaos nach der Bombennacht an die Sachen herankommen?
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