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Würzburg
Plünderer im Banktresor: Was ein Würzburger Bankangestellter über das Chaos nach dem Angriff vom 16. März 1945 berichtet
Am 16. März 1945 endete für Monate jeder geordnete Bankbetrieb in Würzburg. Dabei hätten viele Ausgebombte den Inhalt ihrer Schließfächer dringend gebraucht.
Die Deutsche Bank am Kaisergärtchen, untergebracht im sogenannten Buchnerschen Palais, wurde am 16. März 1945 schwer beschädigt, doch stand die Fassade noch. Das 1947 aufgenommene Foto zeigt auch die Verwüstung in der Kaiserstraße. Auf den zusätzlich verlegten Schienen wurde mit Loren Schutt abgefahren.
Foto: Deutsche Bank AG Historisches Institut | Die Deutsche Bank am Kaisergärtchen, untergebracht im sogenannten Buchnerschen Palais, wurde am 16. März 1945 schwer beschädigt, doch stand die Fassade noch.
Roland Flade
 |  aktualisiert: 04.04.2025 12:00 Uhr

Angesichts von Tausenden Toten und Hunderttausend Obdachlosen, verursacht durch das Bombardement des 16. März 1945, erscheint die Frage nach dem Inhalt von Bankschließfächern und Tresoren eher nebensächlich. Doch für die Überlebenden war sie wichtig: Wenn schon die Wohnung mit allem Besitz verbrannt war, so hatte womöglich der Inhalt eines Schließfachs oder ein Koffer mit Kleidungsstücken im Keller einer Bank den Brand überstanden. Nur: Wie konnte man im Chaos nach der Bombennacht an die Sachen herankommen?

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