
Die IG Metall Würzburg verstärkt ihr Team: Auf der Delegiertenversammlung in Eibelstadt wurde kürzlich Ulrike Eifler mit 97,2 Prozent der Stimmen zur Zweiten Bevollmächtigten gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Stefan Rümmer an, der das Amt neun Monate lang in einer Übergangsphase ehrenamtlich bekleidete und seit 2025 hauptamtlich in der Geschäftsstelle tätig ist.
Mit dieser Wahl setzt die IG Metall Würzburg auf Erfahrung und strategische Kontinuität, heißt es in einer Pressemitteilung der IG Metall Würzburg. Ulrike Eifler bringt umfassende gewerkschaftliche Expertise mit: Sie war zehn Jahre lang hauptamtlich beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) tätig, hat auf internationaler Ebene für die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Genf Gewerkschaftspolitik begleitet und analysiert sowie zuletzt im Strukturwandelprojekt Revierwende des DGB gearbeitet.
Zirnsak: Kampf um Arbeitsplätze bleibt herausfordernd
Seit Juli 2023 ist sie in der IGM Würzburg aktiv und betreut unter anderem die Bereiche Vertrauensleutearbeit und Bildung, schreibt die Gewerkschaft. Der Erste Bevollmächtigte Norbert Zirnsak betonte die Bedeutung der personellen Verstärkung: "Die Herausforderungen in unserer Region sind enorm. Der Kampf um Arbeitsplätze, wie aktuell im Würzburger Brose Werk, zeigt, dass wir stark aufgestellt sein müssen, um gemeinsam mit den Beschäftigten tarifgebundene Arbeit in der Region zu halten."
Eifler selbst machte deutlich, dass es in den kommenden Jahren darauf ankommt, den Wandel in den Betrieben aktiv voranzutreiben: "Der Umbruch in der Industrie stellt Beschäftigte vor große Aufgaben. Unser Ziel ist es, die Veränderungen gerecht zu gestalten, die Mitbestimmung zu stärken und die Tarifbindung auszubauen. Ich freue mich darauf, diesen Prozess gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Aktiven in den Betrieben voranzutreiben."