Zwei Manöver-Übungen der Bundeswehr finden zwischen dem 3. und 10. April im Landkreis Würzburg statt. Laut einer Pressemitteilung des Landratsamts Würzburg, der all diese Informationen entnommen sind, ist bei der mehrtägigen Übung einer Feldjägerkompanie mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen im nördlichen Landkreis zu rechnen, sobald sich die Truppe auf dem Weg zum Würzburger Stadtgebiet macht. Unabhängig davon ist eine Manöver-Übung im Gramschatzer Wald auf insgesamt vier Tage angelegt. Diese erfolgt größtenteils im freien Gelände.
Das Landratsamt Würzburg bittet die Bevölkerung, sich von den übenden Truppen fernzuhalten. Auf die Gefahren, die von liegengebliebenem Übungsmaterial, insbesondere von Fundmunition und sonstigen Sprengmitteln ausgehen, wird besonders hingewiesen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Funde dieser Art der nächsten Polizeidienststelle zu melden.
Übung im nördlichen Landkreis Würzburg
Von Donnerstag, 3. April, bis Mittwoch, 9. April, wird die Bundeswehr eine Übung der Feldjägerkompanie an verschiedenen Standorten durchführen. Rund 130 Fahrzeuge sind dafür angemeldet. Die Manöver-Übung selbst ist nicht im Landkreis Würzburg geplant. Auf dem Weg zu den Übungsstandorten wird die Truppe allerdings den nördlichen Landkreis durchqueren. Sperrungen sind nicht geplant.
Übung im Gramschatzer Wald
Das Manöver im Gramschatzer Wald läuft von Montag, 7. April, bis Donnerstag, 10. April. Neben verschiedenen Fahrzeugen sind auch zwei Hubschrauber im Einsatz. Aufgrund der geringen Truppenstärke und der überwiegenden Durchführung im freien Gelände sind im öffentlichen Bereich keine nennenswerten Einschränkungen zu erwarten.
Weitere Infos: Von der Bundeswehr verursachte Schäden können in den jeweiligen Gemeindeverwaltungen gemeldet werden. Diese leiten die Anträge an das zuständige Bundeswehr-Dienstleistungszentrum zur Bearbeitung weiter. Weitere Informationen zur Abwicklung von Manöverschäden sind unter www.bayernportal.de/dokumente/leistung zu finden.