WÜRZBURG
Liebe und Sex in grausamen Zeiten
Erster Weltkrieg
Als die Kämpfe nicht aufhören, werden Moralvorstellungen über den Haufen geworfen,
Wehrmachtsbordelle entstehen, Soldatenfrauen haben Verhältnisse mit Gefangenen. Eine andere Geschichte von den Fronten.

Am 23. Juni 1915, einem Mittwoch, setzt sich Adelbert Gümbel im von Deutschen besetzten französisch-belgischen Grenzstädtchen Comines hin, um einen zärtlichen Liebesbrief an seine Frau Maria in Würzburg zu verfassen, die er seit mehr als zehn Monaten nicht mehr gesehen hat. Vorsichtig klebt er getrocknete Blumen auf die erste Seite. „Mein innigst geliebtes süßes Weibchen“ schreibt er der 20-Jährigen. „Alle Blümlein des Gartens müssen dazu beitragen, den Brief meines lieben Herzchens zu schmücken.“
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