
Eine Lesung aus dem Roman "Der alte Mann vom Main" von Alexander Meining, gefolgt von einer Gesprächsrunde, beleuchtete die Situation der Menschen während und nach der Bombardierung Würzburgs am 16. März 1945. Die Veranstaltung fand im Hof Engelgarten des Best Western Premier Hotels Rebstock in Würzburg statt und zog rund 150 Gäste an. Die Spendeneinnahmen des Abends, die über 1600 Euro betrugen, kommen der Stiftung "Forschung hilft" zugute, die die Krebsforschung am Uniklinikum Würzburg fördert. Diese und folgende Informationen sind einer Pressemitteilung der Stiftung entnommen. Der Roman verbindet eine fiktive Geschichte mit den historischen Ereignissen der Bombardierung. Wie bei seinen bisherigen Werken spendet Meining das verkaufsabhängige Autorenhonorar an die Stiftung. Meining, der als Professor und stellvertretender Direktor der Medizinischen Klinik II des UKW tätig ist, ist auch beruflich eng mit dem Thema Krebs verbunden. Die Veranstaltung begann mit einem Grußwort von Bürgermeisterin Judith Roth-Jörg. Gabriele Nelkenstock, die Stiftungsrats-Vorsitzende, betonte die Bedeutung der Hoffnung in schwierigen Zeiten, sowohl 1945 als auch im Umgang mit Krebserkrankungen. Nach der Lesung moderierte Main-Post-Redakteur Andreas Jungbauer zwei Gesprächsblöcke. Rudolf Nelkenstock, der Vater der Stiftungsrats-Vorsitzenden, berichtete eindrucksvoll von seinen Erlebnissen als Achtjähriger während des Bombenangriffs. Historiker Dr. Roland Flade ergänzte die Diskussion mit analytischen Aspekten und lobte die historische Genauigkeit des Romans. Beim abschließenden Get-together konnten die Gäste Buchsignaturen erhalten und Einzelgespräche mit den Akteuren führen.
Das Taschenbuch "Der alte Mann vom Main" ist beim Gmeiner Verlag erschienen und kostet 13 Euro.