
Der Enrichmentkurs "Lebendiges Mittelalter" am Würzburger Siebold-Gymnasium, geleitet von Martin Mais, bietet mehr als 20 Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Gymnasien der Umgebung die Möglichkeit, das Mittelalter aktiv zu erleben. Ein Schwerpunkt des Kurses ist die Gartenarbeit im Burggraben der Burg in Burggrumbach, unterstützt von der Kirchenstiftung St. Martin Burggrumbach, so die Uni Würzburg in einer Mitteilung. Kürzlich errichteten die Teilnehmer Weidenzäune aus Ruten, die der Bauhof der Gemeinde Unterpleichfeld bereitgestellt hatte. Unterstützt wurden sie von Eltern, Praktikanten und Ehrenamtlichen des Schulprojekts „Burg Grumbach lebt“. Auf der Brücke der Burg wurden über 40 heimische Wildstauden und Sträucher gepflanzt, die als Bienenweide dienen. Fabienne Maihoff von der Universität Würzburg informierte die Gruppe über Wildbienen und deren Lebensweise. Die Pflanzen sind optimal auf die Bedürfnisse verschiedener Wildbienenarten abgestimmt. Trotz niedriger Temperaturen wurde die erste Furchenbiene entdeckt. Der Burggarten bietet Inspiration für die Unterstützung von Wildbienen, indem Totholz und markhaltige Stängel bereitgestellt werden. Offene, sandige Flächen sind ebenfalls wichtig, während strukturlose Gärten keinen Unterschlupf bieten.
Details zu Gärten, die wildbienenfreundlich sind, finden sich unter: https://www.dorfbienen.biozentrum.uni-wuerzburg.de/