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Güntersleben
 Jugendsozialarbeit wird zum Kostentreiber
Christian Ammon
 |  aktualisiert: 16.03.2025 02:29 Uhr

Kein Kind darf verloren gehen, lautet ein Grundsatz, den die Politik gerne beschwört. Hier setzt die Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) an. Knapp 30 Gemeinden im Landkreis haben das vom Freistaat bezuschusste Programm in den vergangenen Jahren gerne angenommen. Doch bei der Finanzierung klemmt es gehörig. Auf die Kommunen kommen erhebliche Kostensteigerungen für die an den Schulen ergänzend eingerichteten Stellen zu, wie sich nun im Günterslebener Gemeinderat zeigte. Die Kommune sieht sich mit einer Verdoppelung des Gemeindeanteils an der Finanzierung von 2023 auf 2025 für eine 20-Stunden-Teilzeitstelle konfrontiert. Bei den Beratungen im Rat gab es mehrere Stimmen, die mit einem Ausstieg aus dem Programm drohten.

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