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Internationaler Mathematik-Wettbewerb Náboj in Würzburg
Hoch konzentriert sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Mathematik-Wettbewerb Náboj.
Foto: Jonas Hollenberger | Hoch konzentriert sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Mathematik-Wettbewerb Náboj.
Pressemitteilung
 |  aktualisiert: 31.03.2025 02:32 Uhr

Náboj ist ein Mathematik-Wettbewerb für Mannschaften, die aus maximal fünf Schülerinnen und Schülern einer Schule bestehen. Er wurde erstmals 1988 in Bratislava ausgetragen und weitet sich auf immer mehr Standorte aus. In Deutschland findet er in Passau, Hamburg, Leipzig und dieses Jahr erstmals auch in Würzburg statt. Das Datum war gut gewählt, denn der 14. März ist wegen der amerikanischen Schreibweise 3/14 unter Mathematiker:innen auch als Pi-Tag bekannt.

Schülerinnen und Schüler von 13 Schulen zwischen Ansbach und Frankfurt traten dabei in Würzburg an. Nach Erklärung der Regeln startete der Wettbewerb mit einem gemeinsamen Countdown, bevor die Teams den Umschlag mit den ersten sechs Aufgaben öffnen durften. Sobald eine Mannschaft eine Aufgabe richtig gelöst hat, kann diese am Kontrollpunkt gegen eine neue Aufgabe eingelöst werden. Es gewinnt das Team, das während des 120-minütigen Wettbewerbs die meisten Aufgaben gelöst hat.

Der besondere Clou des Wettbewerbs: Alle Teams an 37 Standorten haben dieselben Aufgaben und lösen diese zur gleichen Zeit. Währenddessen sind die Ranglisten live eingeblendet. Das bedeutet, dass die Mannschaften ihre Leistung nicht nur mit anderen in Würzburg, sondern auch in ganz Deutschland und sogar mit den über 1500 Teams international in Echtzeit vergleichen konnten.

Beim Náboj steht aber nicht das Gegeneinander im Mittelpunkt, sondern das Miteinander: Ein gutes Abschneiden hängt nicht nur von den individuellen Fähigkeiten der Teammitglieder ab, sondern vor allem von ihrer effizienten Zusammenarbeit. Neben mathematischen Grundkenntnissen zählen dabei vor allem logisches Denken und kreative Ideen.

Die besten Teams des Würzburger Wettbewerbs wurden in der anschließenden Preisverleihung durch den geschäftsführenden Vorstand des Instituts für Mathematik, Prof. Dr. Franz Werner, mit Buchpreisen und Urkunden ausgezeichnet. Während das Wirsberg-Gymnasium Würzburg die Kategorie Junioren deutlich gewann, gab es bei den Senioren ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das letztlich das Regimontanus-Gymnasium Haßfurt für sich entschied.

Finanziert wurde die Aktion vom Universitätsbund Würzburg, dem WMCCI und der Sparkasse Mainfranken Würzburg.

Von: Theresa Lechner (Institut für Mathematik, Universität Würzburg)

Effiziente Zusammenarbeit ist wichtig für ein gutes Abschneiden.
Foto: Jonas Hollenberger | Effiziente Zusammenarbeit ist wichtig für ein gutes Abschneiden.
 
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