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Zellerau
Gemeinsam träumen - Liebe sei Tat
Judith Mathiasch, Simone Mahncke und Elke Schrapp.
Foto: Elke Schrapp | Judith Mathiasch, Simone Mahncke und Elke Schrapp.
Pressemitteilung
 |  aktualisiert: 13.03.2025 02:36 Uhr

Im Rhythmus von zwei Jahren lässt das katholische Hilfswerk Misereor ein Hungertuch für die Fastenzeit erstellen. Dieses Jahr hat die Erfurter Künstlerin Konstanze Trommer das Hungertuch gestaltet. Es steht unter dem Motto "Gemeinsam träumen – Liebe sei Tat". Der Eine-Welt-Arbeitskreis St. Burkard stellte das Hungertuch in einem Gottesdienst vor. Auf den ersten Blick vermittelt das Bild eine Urlaubsidylle. Spielende Kinder auf einem schmalen Sandstreifen, vom Meer umgeben, blauer Himmel. Erst auf den zweiten Blick ist erkennbar, dass diese Idylle bedroht ist durch steigenden Meeresspiegel, Unwetter, Plastikmüll, unter dem auch die Tiere leiden. Und doch vermittelt Konstanze Trommer Hoffnung, indem sie aufzeigt, wie Kinder aus 13 verschiedenen Nationen zusammen anpacken und probieren, wie gelingendes Miteinander aussehen kann. Im Zentrum des Bildes ist ein Zelt zu sehen zur Erinnerung an die biblische Geschichte von Gott, der dem Volk Israel durch die Wüste in einem Zelt voranzog und versicherte: Ich bin da. Und die Künstlerin gibt uns mit auf dem Weg: "Wir müssen etwas in Liebe tun, wir müssen die Gesellschaft verändern mit friedlichen Mitteln, mit ganzer Kraft, Bildung, Hilfsbereitschaft, Solidarität und Gerechtigkeit". Das Hungertuch ist in der Kirche St. Burkard während der Fastenzeit ausgestellt. Materialien zum Mitnehmen liegen bereit.

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