
Mit der Unterzeichnung des Stiftervertrags für das Technologietransferzentrum für Cyber Security (TTZ-WUE) wird die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zum zentralen Partner für Institutionen und Unternehmen in der Region Mainfranken in Fragen der IT-Sicherheit. Diese Informationen stammen aus einer Pressemitteilung der THWS, der auch folgende Informationen entnommen sind.
Zur Unterzeichnung kamen THWS-Präsident Prof. Dr. Jean Meyer, beteiligte Stifterunternehmen und -institutionen sowie Landrat Thomas Eberth in der Ochsenfurter Klingentorpassage zusammen. THWS-Präsident Prof. Dr. Jean Meyer betonte die wachsende Bedrohung durch Cyber-Angriffe und die Notwendigkeit des TTZ-WUE, um sichere Lösungen zu entwickeln. Landrat Thomas Eberth hob die Bedeutung des neuen Hochschulstandortes Ochsenfurt hervor, wo die Forschungseinrichtung für Cybersicherheit entsteht. Studierende, Wissenschaftler und Unternehmen arbeiten hier Hand in Hand, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln.

Prof. Dr. Sebastian Biedermann, Leiter des neuen Technologietransferzentrums, beschrieb die Aufgabe des TTZ-WUE als Ort, an dem praxisnahe Forschung auf aktuelle Herausforderungen der Cybersicherheit trifft. Ziel sei es, gemeinsam mit Unternehmen und Institutionen innovative Lösungen zu entwickeln, die digitale Systeme widerstandsfähiger machen. Die drei zentralen Forschungsschwerpunkte des TTZ sind die Verbindung von künstlicher Intelligenz (KI) und IT-Sicherheit, Threat Intelligence und Security Management.
Im Bereich der Verbindung von KI und IT-Sicherheit forscht das TTZ an robusten KI-Modellen, die widerstandsfähiger gegenüber Manipulationsversuchen sind. Threat Intelligence umfasst die systematische Analyse von Cyberbedrohungen, um Sicherheitslücken frühzeitig zu identifizieren und zu schließen. Security Management betont die Bedeutung der konsequenten Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen und die Entwicklung effizienter Sicherheitsstrategien.
Prof. Dr. Biedermann führt derzeit eine Bestandsaufnahme mit den Stifterunternehmen und -institutionen durch, um deren Bedarfe zu ermitteln und daraus Forschungsprojekte zu definieren. Entsprechend dieser Bedarfe sollen in den kommenden Monaten weitere Mitarbeitende für das TTZ eingestellt werden.
Als Stifter am TTZ-WUE sind beteiligt:
