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Ochsenfurt
Forschungseinrichtung für Cybersicherheit in Ochsenfurt: Stiftervertrag unterzeichnet
Stifterunternehmen und -institutionen trafen sich zur Vertragsunterzeichnung in der Ochsenfurter Klingentorpassage (vorne, v.l.): Landrat Thomas Eberth, IHK-Präsidentin Caroline Trips, THWS-Präsident Prof. Dr. Jean Meyer, der Ochsenfurter Bürgermeister Peter Juks, TTZ-Leiter Prof. Dr. Sebastian Biedermann und der Landtagsabgeordnete für Würzburg-Land, Björn Jungbauer.
Foto: Eva Kaupp | Stifterunternehmen und -institutionen trafen sich zur Vertragsunterzeichnung in der Ochsenfurter Klingentorpassage (vorne, v.l.): Landrat Thomas Eberth, IHK-Präsidentin Caroline Trips, THWS-Präsident Prof. Dr.
Bearbeitet von Franziska Schmitt
 |  aktualisiert: 01.04.2025 14:20 Uhr

Mit der Unterzeichnung des Stiftervertrags für das Technologietransferzentrum für Cyber Security (TTZ-WUE) wird die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zum zentralen Partner für Institutionen und Unternehmen in der Region Mainfranken in Fragen der IT-Sicherheit. Diese Informationen stammen aus einer Pressemitteilung der THWS, der auch folgende Informationen entnommen sind.

Zur Unterzeichnung kamen THWS-Präsident Prof. Dr. Jean Meyer, beteiligte Stifterunternehmen und -institutionen sowie Landrat Thomas Eberth in der Ochsenfurter Klingentorpassage zusammen. THWS-Präsident Prof. Dr. Jean Meyer betonte die wachsende Bedrohung durch Cyber-Angriffe und die Notwendigkeit des TTZ-WUE, um sichere Lösungen zu entwickeln. Landrat Thomas Eberth hob die Bedeutung des neuen Hochschulstandortes Ochsenfurt hervor, wo die Forschungseinrichtung für Cybersicherheit entsteht. Studierende, Wissenschaftler und Unternehmen arbeiten hier Hand in Hand, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln.

TTZ-Leiter Prof. Dr. Sebastian Biedermann erläuterte die Forschungsschwerpunkte des TT.
Foto: Eva Kaupp | TTZ-Leiter Prof. Dr. Sebastian Biedermann erläuterte die Forschungsschwerpunkte des TT.

Prof. Dr. Sebastian Biedermann, Leiter des neuen Technologietransferzentrums, beschrieb die Aufgabe des TTZ-WUE als Ort, an dem praxisnahe Forschung auf aktuelle Herausforderungen der Cybersicherheit trifft. Ziel sei es, gemeinsam mit Unternehmen und Institutionen innovative Lösungen zu entwickeln, die digitale Systeme widerstandsfähiger machen. Die drei zentralen Forschungsschwerpunkte des TTZ sind die Verbindung von künstlicher Intelligenz (KI) und IT-Sicherheit, Threat Intelligence und Security Management.

Im Bereich der Verbindung von KI und IT-Sicherheit forscht das TTZ an robusten KI-Modellen, die widerstandsfähiger gegenüber Manipulationsversuchen sind. Threat Intelligence umfasst die systematische Analyse von Cyberbedrohungen, um Sicherheitslücken frühzeitig zu identifizieren und zu schließen. Security Management betont die Bedeutung der konsequenten Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen und die Entwicklung effizienter Sicherheitsstrategien.

Prof. Dr. Biedermann führt derzeit eine Bestandsaufnahme mit den Stifterunternehmen und -institutionen durch, um deren Bedarfe zu ermitteln und daraus Forschungsprojekte zu definieren. Entsprechend dieser Bedarfe sollen in den kommenden Monaten weitere Mitarbeitende für das TTZ eingestellt werden.

Als Stifter am TTZ-WUE sind beteiligt:

Landrkreis Würzburg, Stadt Ochsenfurt, IHK Würzburg-Schweinfurt, Handwerkskammer für Unterfranken, AKDB Anstalt des öffentlichen Rechts Hauptverwaltung, Bavaria Yacht GmbH, BDO Cyber Security GmbH, BDO Digital GmbH, Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes GmbH, Daimler Truck AG, Forkium Deutschland GmbH, Knauf Information Service GmbH, N-ERGIE Aktiengesellschaft Nürnberg, perma-tec GmbH & Co. KG, REEL GmbH NKM Noell Special Cranes, Schaeffler Technologies AG & CO. KG (Vitesco Technologies GmbH), Secure Cloud Services AG, Sparkasse Würzburg Mainfranken, SSI Schäfer Automation GmbH und TakeASP AG.
Cyber-Security-Maßnahmen selbst ausprobieren: Landrat Thomas Eberth (vorn) und Landtagsabgeordneter Björn Jungbauer bei der Besichtigung der TTZ-Räumlichkeiten in der Ochsenfurter Klingentorpassage.
Foto: Eva Kaupp | Cyber-Security-Maßnahmen selbst ausprobieren: Landrat Thomas Eberth (vorn) und Landtagsabgeordneter Björn Jungbauer bei der Besichtigung der TTZ-Räumlichkeiten in der Ochsenfurter Klingentorpassage.
 
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