Die Chance steigt, dass auch auf Eibelstadter Gemarkung Windenergie (WEA) genutzt werden kann. In der Überarbeitung des Regionalplans Würzburg für den Teilbereich Windenergie sind inzwischen auch Flächen auf Eibelstadter Gemarkung eingezeichnet. Vergrößert wird demnach das Areal, das als "Nordwestlich Erlach" bezeichnet wird und die bestehenden beziehungsweise im Bau befindlichen WEA einschließt. Zudem wurde der Status für W45 II von Vorbehaltsgebiet auf Vorranggebiet geändert und die Gesamtfläche von 111 auf 187 Hektar vergrößert.
Im Juni vergangenen Jahres hatte der Stadtrat im Zuge einer Anhörung zu den vorläufigen Potenzialflächen den Wunsch geäußert, diese für Eibelstadt größtmöglich zu erweitern, rekapitulierte Bürgermeister Markus Schenk in der jüngsten Sitzung. Die Umsetzung wurde folglich begrüßt, eine weitere Stellungnahme abzugeben als nicht notwendig angesehen.
Altes Feuerwehrhaus wird zum Bauhof-Standort
In die Zukunft weist auch der Grundsatzbeschluss, das alte Feuerwehrhaus am Ende des Benkertswegs zum Standort für den städtischen Bauhof zu machen, sobald die Freiwillige Feuerwehr in das neue Feuerwehrhaus umgezogen ist. Die baulichen Maßnahmen sollen durch einen Architekten geplant werden.
Zustimmung fanden die beiden Entwurfsplanungen, die das Eibelstadter Ingenieurbüro Horn verstellte: einerseits Kanalsanierungen, andererseits der Ausbau des Wiesenwegs in drei Bauabschnitten, weil er künftig ein Hauptverkehrsweg für die Feuerwehr sein wird. Von September bis Jahresende wird der Abschnitt zwischen Benkertsweg und neuem Feuerwehrhaus einschließlich der Ein- und Ausfahrten ausgebaut. Ab Frühjahr 2026 geht es mit den Bauabschnitten II und III weiter, zunächst zwischen Feuerwehrhaus und Einmündung Tegut-Markt. Der dritte Bauabschnitt betrifft den Kurvenbereich Richtung Würzburger Straße mit dem Brückenbauwerk über den Wasserabschlag aus den Weinbergen.
Neuer Fußweg soll gepflastert werden
Für den Ausbau werden Kanäle und Wasserleitungen erneuert beziehungsweise neu verlegt und die Fahrbahn auf sechs Meter verbreitert. Der neue, 1,5 Meter breite Fußweg soll wie im Mühlweg gepflastert werden und entlang der bebauten Grundstücke verlaufen. Zu den letzten Abstimmungen vor der Ausführungsplanung gehörte auch der Hinweis von Benedikt Machnig, dass die Leitplanken der B13 verlängert werden sollten, um den parallel verlaufenden Wiesenweg durchgängig vor Fahrzeugen zu sichern, die von der Fahrbahn abkommen.
Bei den schrittweisen Kanalsanierungen im Stadtgebiet ist 2025 die Lindelbacher Straße zwischen den Abzweigen Sigismund- und Wilhelm-Doles-Straße an der Reihe. Außerdem wurde die Sanierung von circa 200 maroden Steigeisen in den Kanalschächten freigegeben. Sie werden für den sicheren Ein- und Ausstieg bei Wartungsarbeiten benötigt und sind mit gut 27.000 Euro veranschlagt.