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Greußenheim
Aufnahme neuer Mitglieder in die Feuerwehr
Traditionell werden an der Dienstversammlung die Neuen per Handschlag vom Kommandanten dienstverpflichtet. Eine wundervolle Aufgabe, die Kommandant Ralf Geißler gerne erfüllte (von links): Bürgermeisterin Karin Kuhn, Stefan Schneider, Oskar Seubert, Alexander Moritz, Ben Herdt, Kommandant Ralf Geißler und Michael Salles, Kreisbrandmeister.
Foto: Elfriede Streitenberger | Traditionell werden an der Dienstversammlung die Neuen per Handschlag vom Kommandanten dienstverpflichtet. Eine wundervolle Aufgabe, die Kommandant Ralf Geißler gerne erfüllte (von links): Bürgermeisterin Karin Kuhn, ...
Pressemitteilung
 |  aktualisiert: 22.03.2025 02:31 Uhr

Es gehört zu den ehrenvollen Aufgaben eines Kommandanten, neue Mitglieder per Handschlag in die Wehr aufzunehmen. Im Jahr 1869 gründeten eine Gruppe engagierter Männer die Freiwillige Feuerwehr Greußenheim. Seitdem hat sich vieles verändert: Während in den Anfangsjahren das Wasser noch mit Eimern transportiert wurde, steht den Aktiven heute ein modernes Löschfahrzeug (HLF 20) mit einem 2000 Liter Wassertank zur Verfügung. Aus der reinen Brandbekämpfung entwickelte sich über die Jahrzehnte der Bereich der technischen Hilfeleistung, und Anfang des 21. Jahrhunderts kam die First-Responder-Gruppe hinzu. Doch eines hat sich nicht geändert: Ohne eine gut ausgebildete und leistungsstarke Mannschaft bewegt sich kein Fahrzeug, wird kein Wasserschlauch angeschlossen und können keine Menschen aus brennenden Gebäuden gerettet werden. Es braucht engagierte Menschen, die sich 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, für ihre Mitmenschen einsetzen, die bei einer Alarmierung alles stehen und liegen lassen und zum Einsatzort fahren. Ebenso braucht es ständige Weiterbildung, um den wachsenden Anforderungen an Technik, Materialien und Gefahrenstoffen gerecht zu werden. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, braucht es Kommandanten, Gruppenführer, Aktive, Gerätewarte und Ausbilder. Deshalb war es für Kommandant Ralf Greißler und Bürgermeisterin Karin Kuhn eine besondere Freude, vier neue Mitglieder per Handschlag – gemäß der Tradition – in die Reihen der Aktiven aufzunehmen. Gerade die Jugendlichen sichern die Zukunft unserer Wehr, sagte Kommandant Ralf Greißler. Auch Bürgermeisterin Karin Kuhn freute sich, dass die Greußenheimer Wehr mit 13 Atemschutzträgern und elf First Respondern in allen Bereichen gut aufgestellt ist. Für Kreisbrandmeister Michael Salles, der die Glückwünsche von Kreisbrandrat Michael Reizenstein, Kreisbrandinspektor Holger Pfeuffer und KBM Stefan Schmidberger überbrachte, steht die gute Jugendarbeit der Greußenheimer Wehr als Garant für die Zukunft. Er gratulierte und wünschte ihnen allzeit einen erfolgreichen Einsatz und gesunde Rückkehr. Ralf Geißler dankte besonders Reinhold Seubert und Jürgen Hetzer für die gute Ausbildung der Jugendfeuerwehr.

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