
Zwei besondere Gottesdienste feierten die Püssensheimer an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Am dritten Fastensonntag wurden fünf neue Ministranten durch Pastoralreferent Florian Meier in ihr Amt eingeführt. Leonard Brand, Raphael und Samuel Kannberg, Paul König und Klara Kräml übernehmen zukünftig mit den anderen zehn Minis den Dienst am Altar. Das heißt, das kleine Püssensheim kann im Moment stolz auf ein Ministrantenteam von fünfzehn Kindern sein. Mit einem Holzkreuz und dem Segen des Zelebranten wurden sie an diesem Vormittag offiziell in die Minigruppe aufgenommen. Voll motiviert entgegnete Samuel am Ende des Gottesdienstes "Ich komm jetzt jede Woche" und zauberte so allen Anwesenden ein Lächeln ins Gesicht.
Tatsächlich ministrierten eine Woche später alle neuen Minis mit Unterstützung von vier "Großen" den vorgezogenen Misereorgottesdienst. Viel Interesse zeigten die Püssensheimer und folgten der Einladung zum Familiengottesdienst mit anschließendem Fastensuppen-Essen. "Auf die Würde. Fertig. Los" ist das diesjährige Motto der Misereoraktion, dessen Kollekte schwerpunktmäßig für die Tamil*innen in Sri Lanka gedacht ist. Anette Altenhöfer und Sonja Seubert stellten dieses Thema näher vor. Unterstützt wurden sie dabei von den Firmlingen Hannah Brand und Moritz Möller. Die beiden entzündeten verschieden farbige und unterschiedlich große Kerzen, welche die Menschenrechte symbolisierten, und erklärten dazu jeweils ein grundlegendes Menschenrecht. Die Kirchengemeinde sang kräftig bei den Liedern mit, die die Kirchenmusikband um Berta Ländner-Mack, Barbara und Volker Böhm ausgesucht hatte. Die neuen Minis übernahmen zudem das Kyrie und Teile der Fürbitten. Nach der Messfeier trafen sich die Gottesdienstbesucher im benachbarten Gemeindehaus, um dort bei Fastensuppen gesellige Stunden zu verbringen. Die Minis verkauften geschäftstüchtig an einem Stand Waren für den Volkacher Eine-Welt-Laden und ließen den Abend bei Spielen mit viel Spaß ausklingen. Große Unterstützung erhielt das Kirchenmäuseteam heuer von einzelnen Firmlingen und den Minis beim Bedienen und Aufräumen im Gemeindehaus. Das war sehr schön und besonders anerkennenswert.
Von: Anette Altenhöfer (Pfarrgemeinde Püssensheim)
